Home / News / Diakonie Johannesstift – Digitalisierung der Produktionsküche für 31 Standorte

Diakonie Johannesstift – Digitalisierung der Produktionsküche für 31 Standorte

Als größtes konfessionelles Gesundheits- und Sozialunternehmen in Berlin und Norddeutschland kümmern sich 9.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Johannesstift Diakonie gAG täglich um die medizinische Versorgung von Patienten in Krankenhäusern, um die Betreuung als auch Pflege von Bewohnern jeden Alters sowie um Kinder und Eltern in schwierigen Familiensituationen. Hoher Kostendruck, ständig verändernde Rahmenbedingungen und der zunehmende Wettbewerb stellt auch die Johannesstift Diakonie bei der optimalen Versorgung der Patienten und Bewohner vor neue Herausforderungen. Als hundertprozentige Tochter unterstützt die Johannesstift Diakonie Services GmbH in Berlin die Gesundheitseinrichtungen bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen. Dabei vertrauen nicht nur die eigenen Einrichtungen auf die Dienstleistungen in den Bereichen Catering, strategischen und operativen Einkauf sowie der Logistik. Auch externe Kunde wie Schulen, Kitas als auch andere Gesundheitseinrichtungen nutzen die vielfältigen Angebote der Services GmbH. Von den rund 800 Mitarbeitern der Servicegesellschaft produzieren ca. 120 in der modernen Zentralküche in Berlin Spandau täglich 11.500 Essen und gewährleisten so die Speiseversorgung an 31 Standorten. Die weiteste Tour erstreckt sich sogar bis zu 150 Kilometer.

Die Herausforderungen

Die Erstellung individueller Menüpläne für alle Standorte inkl. Kommunikation an die Kunden, war eine große Herausforderung. Die täglichen Bestellungen wurden manuell erfasst, wodurch es zu einem sehr hohen Zeitaufwand kam. Noch herausfordernder war die Ausarbeitung der Produktionslisten. Über verschiedene Kanäle kamen die Bestellungen herein und mussten danach mühsam konsolidiert werden. Die angeschlossenen Krankenhäuser hatten zusätzlich die Anforderungen, bei den Patientenbestellungen Kostformen, Allergene und Abneigungen zu berücksichtigen. Die Abrechnung der Beköstigungstage und die richtige Zuordnung der Wareneinsätze war nur mit hohem Aufwand möglich.

Die Lösung

Mit der Einführung von Delegate Patients Service sowie dem integrierten Zentralproduktionsmodul, konnten alle notwendigen Prozesse implementiert als auch optimiert werden. Vom Einkauf, Artikel- und Rezepturverwaltung über die Menüplanung und der zentralen Produktion bis ihn zur Menübestellung durch mobile Endgeräte inklusive Abrechnung, konnten alle Prozesse mit dem neuen System vollständig digital abgebildet werden. Alle Bestellungen werden nun über verschiedene Kanäle im System übernommen und in der Produktion automatisch zusammengeführt. Die flexible Darstellung der Etiketten unterstützt bei der Portionierung bzw. Kommissionierung der Mahlzeiten. Durch die Anbindung des Krankenhausinformationssystems werden die Patientendaten inkl. Allergene direkt ins System übertragen sowie bei der integrierten Menübestelllösung berücksichtigt. Die Beköstigungstage können somit kundengenau abgerechnet und die Wareneinsätze richtig zugeordnet werden. Viele manuelle Abläufe werden  nun digital dargestellt. Fehlerquellen konnten dadurch beseitigt und Mitarbeiter  für andere Tätigkeiten entlastet werden

Vorteile

Transparente Einkaufsabläufe

Elektronische Anbindung der Lieferanten

Automatische Übernahme der LMIV-Daten

Zentrale Menüplanung für unterschiedliche Kunden

Vereinfachung des Produktions- & Kommissionierungsprozesses

Flexible Etikettierung der produzierten Speisen

Lieferantenunabhängiges Menübestell- und Warenwirtschaftssystem in einem

Nutzung privater mobiler Endgeräte für Menübestellung

Eindeutige Zuordnung von Kostformen und Allergenen pro Patient

Patientengenaue Abrechnung der Beköstigungstage

Optimierte Wareneinsatzkalkulation

Download PDF